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Jetzt zur Sache. Ja, zur Sache mit dem, was du so denkst. Ich sage auch du zu dir. Wir sind beide dazu da, etwas zu tun. Was?

Wir wollen helfen. Helfen, dass wir gemeinsam die Schöpfung voranbringen. Was?

Du bist wohl nicht ganz bei Trost. Ich habe schon ein Problem, das voranzubringen was mich hier beschäftigt, und du willst mit mir, von mir, dass ich helfe, die Schöpfung voranzubringen. Das kannst du jemand anderen erzählen.

Mir ist das alles zu viel. Ich will das nicht. Nur noch arbeiten. Nur noch tun. Ich tue sonst schon ständig. Nichts bleibt mehr. Ich habe für nichts mehr Zeit. Die Rechnungen warten nicht. Ich muss sie bezahlen. Viel auch noch. Man hat so seine Ansprüche. Nicht nur ich, auch meine Familienmitglieder. Man muss das alles bezahlen können. Heißt: „Erwirtschaften. Erarbeiten.“

Also – Engel – lass mich in Ruhe mit dem, was du willst. Tue du, was du tun kannst. Ich tue, was ich tun kannst. Das kann doch auch Gott nicht wollen, dass ich bei all dem, was ich tun muss, jetzt auch noch helfen soll, die Schöpfung voranzubringen.

Mensch – es ist nicht so, wie du denkst. Du denkst, du musst. Nein, du musst nicht. Wir sind mit dir unterwegs. Wir helfen dir, heißt: „Wir nehmen dir viel ab. Du kannst darauf vertrauen, dass wir dir viel abnehmen.“

Gut, das klingt schon anders. Aber was willst du mir abnehmen? Das geht doch nicht. Du, der du eigentlich gar nicht da bist. So wie ich da bist. Du kannst doch nicht glauben, dass du jemand etwas sagen kannst, wenn du nicht einmal sichtbar bist. Ja, ich habe verstanden, es gibt Menschen, die dich wahrnehmen können und tun, was du von ihnen willst, aber ich kenne niemand in meinem Umfeld, der das kann. Auch nicht dort, wo ich arbeite. Also kannst du mir nichts abnehmen.

Ich will dir nur sagen: „Wir sind jedenfalls in der Lage, die immer etwas abzunehmen, wenn du das willst.“

Ich will. Gut, wenn du willst, können wir beginnen. Ich sage dir jetzt, du bist aktuell nicht gut unterwegs. Warum? Weil du zu viel tust. Was tust du denn? Nicht einfach nur zu viel, sondern auch noch aus einem Grund, aus dem du es nicht tun müsstest. Das soll einer verstehen? Genau, du verstehst nicht, aus welchem Grund du es tust. Ich sage dir, aus welchem Grund. Du willst jemand gefallen. Nein, nicht so gefallen, wie du es jetzt denkst. Gefallen steht für: „Du willst deinem Boss zeigen, dass du gut bist. Deshalb tust du auch immer, was er will. Auch dann noch, wenn er verlangt, was du nicht tun willst.“

Du tust auch zu Hause Dinge, die du nicht tun willst. Du tust es, weil du keinen Konflikt willst. Konflikt ist für dich etwas, was du unbedingt vermeiden willst. Du bist einfach konfliktscheu? Nein, du willst Ruhe haben. Ruhe haben und noch etwas: „du willst dich nicht auch noch zu Hause mit etwas befassen, was dich stresst. Stress hast du schon genug in der Firma mit all dem, was dort geschieht.“

Noch etwas. Du bist auch nicht glücklich. Du bist nicht glücklich, weil du ständig etwas tust, was du nicht willst. Du bist das geworden, was du bist, damit du denen genügst, die glaubten zu wissen, was dir guttut. Was wichtig ist für dich. Sie glaubten und haben gesagt: „Man tut das, sonst ist man nicht bei den Erfolgreichen.“ Du bist auch nicht gut, wenn du das nicht tust. Das sagten sie auch.

Engel kennen das nicht. Dort wo Engel zu Hause sind, tut man das nicht. Man sagt nicht, du bist nicht gut. Man sagt: „Du bist gut. Dann sind wir auch ganz anders unterwegs.“

Wir Engel kennen also den Unterschied zwischen dem, was hier geschieht und dem, was bei uns ist. Bei uns ist alles entspannt. Wir sind einfach gut. Wir arbeiten. Wir tun. Wir tun, was wir wollen.

Du tust meist nicht, was du willst. Wir sehen das. Genau, wir sehen das. Wir sind ja auch Schutzengel.

Das ist das, was du nicht erkannt hast. Wir sind doch auch Schutzengel. Die gibt es. Daran zweifelst du doch nicht? Nein, daran zweifle ich nicht. Den habe ich schon oft gebraucht. Gut, dann nimm doch an, dass es auch noch andere Engel gibt. Wenn es einen Engel gibt, dann kann es doch ganz viele geben.

Du hast aber noch nicht verstanden, worum es mir geht. Mir geht es darum, dass du ganz anders bist, als du dich zeigst. Das ist dein Problem. Du bist ein Liebender. Du liebst. Du möchtest auch geliebt werden. Oder?

Ja, das schon. Gut, wenn das so ist. Warum kannst du dann nicht annehmen, dass du gut bist?

Ich will ja gut sein, aber man hat mir gesagt, dass ich nicht gut bin. Nicht gut genug bin. Lernschwach bin. Mich nicht traue. Mir auch nichts einfällt. Dass ich nicht gut sprechen kann. Ich schaue auch nicht attraktiv aus. Ich bin nicht so, wie man sein muss. Groß und stark. Es gibt einfach viele Gründe, warum ich nicht so gut sein kann, wie andere.

Klar, damit ist erklärt, warum du nicht sein kannst, was du sein willst.