Man weiß nicht, was ist. Man geht einfach vorwärts. Nein man geht nicht mehr vorwärts. Man hat Schmerzen von denen man nicht weiß, warum sie da sind. Man sucht. Man findet nicht. Man ist manchmal verzweifelt. Weiß nicht, warum etwas da ist, das man nicht in den Griff bekommt. Niemand weiß es. Man versucht ständig etwas, es hilft kurz, dann ist aber plötzlich wieder da, was schon da war, oder es ist anderswo etwas da, das da ist und auch wieder Schmerzen bereitet.
Es sind die Wirbelsäulenverbindungen, die dafür auch eine Ursache sein können. Menschen sind sich dessen nicht bewusst, dass alles zusammenhängt. Dass die Wirbelsäule und Organe, Muskeln und Lebensprozesse sehr viel miteinander zu tun haben. Sie sind eng verbunden.
Man stelle sich das so vor: „Du bist einfach nicht gut. Du denkst es ist der Magen. Dabei ist es nicht der Magen, sondern was dem Magen Informationen zukommen lässt. Der 6. Brustwirbel.
Jetzt geschieht was? Der 6. Brustwirbel ist gestört. Damit ist der Informationsfluss zum Magen gestört. Nichts kommt so an, wie es ankommen sollte, damit der Magen ordentlich arbeitet. Wenn der Magen nicht ordentlich arbeitet kann viel sein. Man verdaut dann nicht gut. Man ist dann nicht gut, weil auch der Ausscheidungsprozess über die Därme nicht gut ist. Man weiß das nicht, aber wenn der Magen nicht gut ist, dann kann viel geschehen, was Menschen unleidlich macht. Alles stockt. Man kann nicht gut ausscheiden und man hat immer einen Druck oder ein Gefühl der Schwere im Bauch. Es zwickt überall. Das lässt nicht nach. Es kann nicht nachlassen, weil alles nicht mehr gut weitergeht. Dazu kann kommen, dass der Zwölffingerdarm beginnt zu streiken. Er ist wichtig. Er kann sehr viel. Er sorgt dafür, dass der Dünndarm gut unterwegs ist. Wenn aber der 6. Brustwirbel gestört ist, kann es leicht sein, dass auch der 7. Brustwirbel, der den Zwölffingerdarm mit Informationen versorgt, nicht mehr so arbeitet, wie er arbeiten sollte, damit im Zwölffingerdarm geschieht was notwendig ist. Was ist dort notwendig? Viel. Er ist dafür zuständig, dass alle ankommenden Stoffe weiter aufgespalten werden. Geschieht das nicht ordentlich, dann hat der Dünndarm eine Krise. Er lässt dann durchfallen. Durchfall zeugt davon, dass im Zwölffingerdarm etwas nicht gut läuft.
So geht es weiter. Man kann sich nicht vorstellen, was für einen umfassenden Einfluss die Wirbelsäule auf die Befindlichkeit der Menschen hat. Man ist sich nicht klar, dass eigentlich fast alles im Körper von der Wirbelsäule beeinflusst wird.
So ist es auch sonst. Man weiß zu wenig über das was wichtig ist. Man konzentriert sich auch viel, nur nicht auf das, was wirklich wichtig wäre. Man weiß schon was ist in der Wirbelsäule, nur das, was sonst noch ist, interessiert nicht. Man ist einfach spezialisiert. Die Wirbelsäule ist das Spezialgebiet. Man konzentriert sich nur auf die Wirbelsäule. Was sie tut ist nicht so wichtig, sondern wichtig ist, dass sie keine Schmerzen bereitet. Schmerzen sind das Wichtigste. Damit ist auch klar, dass man dort, wo der Schmerz sich zeigt, angreift.
Man stelle sich das so vor: „Es bricht ein Feuer aus. Man löscht das Feuer. Man glaubt, damit ist alles getan. Man sieht die Glut nicht, die sonst noch irgendwo ist. Dann geht man weg. Plötzlich beginnt es nochmals zu brennen. Dann aber irgendwo anders. Dieses Feuer kann dann viel gefährlicher sein als das, was man vorher gelöscht hat.
So ist es auch im Körper. Man stelle sich vor man löscht den Schmerz im Wirbel. Heißt: „Man gibt Tabletten die löschen. Dann ist aber noch nichts erreicht. Der Schmerz wird verdrängt. Die Chemie tut das. Der Wirbel hat aber ein Problem. Er ist blockiert. Verschoben. Leicht verschoben. Hat dadurch einen Nerv beleidigt. Das muss noch nichts besonders Großes sein, dennoch tut es weh. Der Nerv ist aber damit nicht mehr in der Lage zu tun, was er tun muss. Zum Beispiel der Bauchspeicheldrüse Informationen zukommen lassen, die sie in die Lage versetzen zu tun, was sie tun muss. Enzyme zur Verdauung beisteuern. Damit wird wieder die Verdauung beeinträchtigt und eine Kette von anderen Problemen im Körper ausgelöst. Der 7. Brustwirbel der die Bauchspeicheldrüse mit seinen Nerven mit Informationen versorgt ist leicht aus seiner Position zu bringen. Man muss nur sehr schwere Übungen mit Gymnastikwerkzeugen machen und dann kann das schon geschehen.
Menschen wissen nicht, was sie tun, sonst würden sie viel nicht tun, was sie tun. Sie würden zum Beispiel aufhören ihren Körper stählen zu wollen. Muskelberge aufzubauen ist ihr Ziel. Das kann sie viel kosten. Sie wissen nichts über Muskelfasern, sonst würden sie das nicht tun, was sie tun. Sie heben Gewichte, die viel zu schwer sind. Sie tun nicht nur das. Sie schwingen auch noch damit. Sie zerren förmlich an ihren Muskeln. Man weiß doch was ist, wenn man etwas zu stark dehnt. Dann kann viel geschehen. Es kann nicht nur reißen, sondern auch überdehnt sein. Menschen mit überdehnten Muskelpartien sind plötzlich nicht mehr in der Lage ihren Arm zu bewegen. Sie haben zu viel getan. Das Ganze ist aus den Fugen geraten. Heißt: „Die Muskeln können nicht mehr gut zusammenarbeiten.“
Das muss man sich so vorstellen: „Menschen arbeiten zusammen. Dann ist plötzlich der Druck auf sie sehr hoch, so viel zu tun, dass sie fast nicht mehr können. Das wiederholt sich oft. Plötzlich können sie wirklich nicht mehr. Dann nimmt man ein Getränk, das helfen soll, dass man wieder kann. Menschen nehmen ja Proteine zu sich, damit sie ihr Muskeltraining tun können, so wie sie es wollen. Viel zu intensiv und ständig, damit die Muskelberge wachsen und sie ihrem Schönheitsideal frönen können. Jetzt ist Schluss, sagt einer, der noch im Team bei sich ist. Er sagt es und hört auf mitzutun. Dann stockt alles. Wenn sich die anderen Teammitglieder nicht besinnen, sondern einfach weitermachen mit dem, was sie wie tun, müssen sie noch mehr tun, als sie schon vorher getan haben. Jetzt ist Schluss, sagt ein Zweiter. Ich tue auch nicht mehr mit. Dann wird es immer mehr für die anderen Teammitglieder. Bis keiner mehr kann. Das kann plötzlich eintreten, weil alle einfach wegbrechen.“
So kann es auch mit den Muskeln sein. Sie tun mit. Sie helfen. Können. Dann, wenn es zu viel wird, machen sie Probleme. Wenn sie Probleme machen sagen Menschen, ich habe Muskelkater vom vielen Tun. Sie hören deshalb aber nicht auf, zu tun. Sie tun einfach weiter. Was soll ein Muskel tun, der völlig fertig ist. Er kann doch nur sagen: „Entweder hörst du auf mich so zu traktieren oder ich kann nicht mehr.“
Mensch – siehst du nicht. Es ist wie bei dir. Du kannst nicht mehr. Der Muskel kann nicht mehr. Du hörst auf. Er hört auf, wenn ihr nicht mehr könnt.
Nein – Mensch – du denkst. Du denkst du kannst mit deinen Muskeln tun, was du willst. Das ist nicht so. Sie sind ein Teil von dir. Behandle ihn so, wie du auch behandelt werden möchtest. Du möchtest doch auch nicht, dass man dich ständig unter Druck setzt zu leisten, nur weil jemand denkt, dass du musst. Tun musst, was er will.
Mensch – die Wirbelsäule zeigt dir viel. Viel wird hier stehen. Du kannst es lesen. Nimm an, was ist. Du hast mit der Wirbelsäule etwas an der Hand, was dir helfen kann, deinen Weg zu gehen.
Lerne. Sei achtsam. Die Wirbelsäule zeigt Dir viel. Viel von dem, was du wissen musst, damit dein Leben gut verläuft. Dann gut verläuft, wenn du allem gegenüber was in dir und mit dir ist, wertschätzend und liebevoll unterwegs bist.
Mensch – sei. Sei ein Liebender. Rücksichtsvoll und darauf bedacht, dass alles gut ist für alles. Alles ist das, was dich trägt. Dein Körper. Jeder Teil deines Körpers fügt sich zu allem. Jeder Teil ist wichtig. Sei er noch so winzig, er ist wichtig. Kein Teil ist wichtiger. Alle sind wichtig und tun, was sie tun müssen, damit alles gut geht.
Mensch – es ist klar: „Du bist nicht gut zu deinem Körper. Deine Probleme sind vielfältig.“ Das weißt du. Die Statistiken zeigen es auch. Deine Lebensweise ist nicht gut. Sei achtsam, es würde dir viel Leid ersparen, wenn du achtsam auf das bedacht bist, was dich am Leben erhält. Jeder Teil deines Körpers.