Freunde – ein neues Jahr. Es fühlt sich gut an. 2026. Die Zahlen zeigen etwas. Mensch und Gott gehen gemeinsam. Ein neuer Anfang kann sein. Die Erde. Die Menschen. Gott – ein Team. Sie gehen gemeinsam und ändern was notwendig ist. Sie ändern alles was notwendig ist, damit Menschsein wieder möglich ist.
Das riecht nach Veränderung.
Ich sehe eine blühende Rose. Eine wunderschöne rote Rose. Ihr kennt das – Freunde: „Die roten, dicken Blätter, die sich ganz dicht aneinander- und übereinander reihen, strahlen und einen herrlichen Duft versprühen.“
So soll das neue Jahr sein. Sein Geruch soll uns betören? Nein das nicht, aber das neue Jahr soll uns auf Flügeln tragen. Was? Wie? Auf Flügeln tragen. Ein Jahr soll uns auf Flügeln tragen? Das klingt komisch. Sowohl das mit den Flügeln, als auch das, dass ein Jahr uns auf Flügeln tragen soll.
Aber gut. Wir nehmen es einmal an. Flügel ist gut. Klingt nach leicht. Auch Widerstand ist nicht da. Schließlich kann man mit Flügeln fliegen. Wir fliegen einfach über alles hinweg, was uns hindern will.
Gut, das nehmen wir gerne an. Wir sind sehr beweglich. Fliegen über alles hinweg. Sind leichtfüßig unterwegs. Lockerheit bemächtigt sich unser. Wir sind unbeschwert.
Freunde – das wäre doch wunderschön: „Unbeschwert unterwegs zu sein.“ Wir sind doch eher gewohnt, dass man uns Hindernisse in den Weg legt. Umso schöner fühlt sich das an, dass das alles weg sein könnte.
Gut, lasst uns weiter annehmen, dass auch alles geschieht, ohne dass wir kämpfen müssen. Verkrampft etwas tun müssen. Freunde – das wäre doch wunderbar. Ganz unverkrampft unterwegs sein zu können.
Wir können damit anders sein. Was? Wie? Genau – Freunde – ihr wisst doch, wenn wir entspannt sind, sind wir anders. Man sieht uns das auch an. Auf unserem Gesicht liegt ein Lächeln. Wir gehen locker dahin. Sind auch freundlich. Lassen uns auch leichter auf Menschen ein.
Wir sind doch gerne mit Menschen zusammen. Freuen uns, wenn wir gemeinsam unterwegs sind. Wenn wir sein können, wie wir sind. Wie wir sind? Ich bin doch so, wie ich bin.
Freund – du weißt, das stimmt nicht immer. Fallweise zumindest bist du nicht, wie du gerne bist. Dann insbesondere, wenn du verkrampft bist. Musst. Nicht anders kannst. Einfach sollst. Jemand sagt dir etwas, was du nicht ablehnen kannst. Du tust dann einfach. Auch das, was du nicht tun willst.
Das verleiht dir keine Flügel. Es lähmt dich und lässt dich nicht sein. Du bist einfach das, was man will. Angepasst. Jemand, der tut, was man will.
Freunde – das kennt jeder von uns. Wir sind dann jedenfalls nicht gut. Weder nicht gut auf uns selbst zu sprechen, aber auch nicht gut mit anderen Menschen unterwegs. Man mag sich nicht. Man hat auch mit Menschen ein Problem.
Kein Fliegen möglich. Nichts ist leicht. Das Leben ist schwer. Man will das Leben nicht. Möchte anders, aber kann nicht anders.
2026 riecht nach Veränderung – schrieb ich oben. Was ist denn unter Veränderung zu verstehen?
Ich weiß – Freunde – Veränderung gehört nicht zu unseren Lieblingsthemen. Wir wollen erhalten und beibehalten. Veränderung – ja – wenn man unbedingt muss. Aber selbst, wenn man muss, sind wir nicht begeistert. Fliegen damit in Verbindung zu bringen, fällt uns schwer. Genauso schwer wie der Gedanke, ich muss etwas ändern.
Freunde – das kann ändern. Wir sind lernfähig. Lernen viel. Werden bewusster. Sind dann auch leichter bereit, zu ändern. Ändern ist nicht schwer. Insbesondere dann, wenn wir sehen. Sehen, dass das Ändern Früchte trägt. Uns weiterbringt.
2026 kann etwas. Es kann uns helfen zu sehen. Was? Viel von dem, was zu ändern gut für uns wäre. Dann, wenn wir gesehen haben, was zu ändern gut für uns wäre, kann ein Anfang sein. Ein Anfang von etwas, was uns viel Freude bereiten kann. Wir sind. Menschen sind, was sie sind. Liebende. Können lieben. Gehen anders, wenn wir lieben.
Freunde – noch klingt das wie in einem Märchen. Ihr wisst aber auch, Märchen beinhalten viele Wahrheiten. Zeigen auch. Lasst uns annehmen, es wäre wahr. Es wäre wahr, dass überall Liebe ist. Menschen zusammen sind. Keine Trennung mehr. Kriege auch nicht.
Freunde – stellt euch vor, es wäre so. Eine Welt ohne Krieg und Zerstörung. Eine Welt, geführt von Menschen, die lieben. Die Menschen lieben. Die Menschen auch sein lassen. Die fördern, was hilft.
Menschen zusammen, die ändern, was notwendig ist. Menschen, die mutig vorangehen. Einfach tun. Kräfte am Werk, die Gutes tun. Für Menschen Gutes tun. Keine Zerstörung, sondern Aufbau. Entwicklung. Raum schaffen für alles, was Menschen hilft. Raum steht für Möglichkeiten. Möglichkeiten die sich eröffnen, weil Menschen da sind, die das wollen und initiieren, dass es ist.
Freunde – keine Träumerei. Ihr kennt das, was möglich ist, wenn alle wollen. Gutes wollen. Wenn nicht Geld machen im Vordergrund steht, sondern das wichtig ist, worauf es ausschließlich ankommt: „Eine Idee verwirklichen. Etwas vorwärtsbringen. Alles zum Guten für Menschen und ihr Wohlsein.“
Freunde – lasst bitte den Gedanken zu: „Es kann alles anders werden, wenn wir das wollen.“
Freunde – ich wünsche euch allen ein glückliches neues Jahr. Glück kann sein, wenn der Mensch sich für sich entscheidet. Tut, was er will. Lebt, wie er will.
Das Wichtigste für mich ist: „Er liebt.“ Liebt Menschen. Liebt, was er tut. Ist dankbar für das, was er ist und tun kann.
Alles ist gut – Freunde. Ihr seid da. Menschen sind da, die lieben, ehren und achten, was ist.
Wir gehen. Lasst uns gehen – Freunde. Wir können viel. Wir können alles ändern was notwendig ist, damit wir fliegen können. Die Rose sein kann. Die Rose – Leben – sein kann.