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Du – Mensch – kannst einfach nicht alles. Du bist immer wieder der, der lernen muss. Lernen muss und auch wieder einsehen muss, ich bin noch nicht so weit. Ich muss noch etwas lernen.

Glaube nicht – Mensch – du bist im Besitz der Wahrheit. Man kann sie nicht so eng sehen – Mensch. Sie ist sehr vielfältig. Sie ist auch sehr weit gestreut. Sie ist das Ganze.

Das Ganze sieht aber nur Gott. Du nicht – Mensch.

Also sei nicht übertrieben. Heißt: „Glaube nicht, dass du die Wahrheit kennst.“

Es ist sogar gefährlich, wenn du das glaubst. Warum?

Weil dann sein kann, dass du viel erlebst, das dir zeigt, ich bin nicht im Besitz der Wahrheit. Dann darfst du lernen. Kannst lernen, was alles ist, was nicht mit der Wahrheit zusammengeht.

Mensch – es ist auch so, dass du einfach dich übernimmst, wenn du von der Wahrheit sprichst. Glaubst du wirklich, dass ein einzelner Mensch die Wahrheit wissen kann. Nein – Mensch – das ist einfach nicht möglich. Zu komplex ist alles. Ihr könnt nur einiges von dem erfassen, was ist und dann einfach weitergehen. Heißt: „Ihr könnt dann mehr erkennen. Nicht aber gleich alles.“

Mensch – sei bescheiden. Du bist auf einem Lernplaneten. Man kann hier nicht alles erfassen. Man muss sich damit bescheiden, dass man einiges erfassen kann, aber nicht alles. Man ist auch nicht Gott. Man ist nur ein Mensch.

Ein Mensch mit einem Bewusstsein. Es kann sein, dass du etwas weißt, was andere Menschen nicht wissen. Dann kann das ein Teil deiner Aufgabe sein, dass du es weißt und damit etwas tun kannst.

Sei dir aber klar, es ist nicht so, dass du etwas weißt und das dich über andere Menschen erhebt. Das ist nämlich wirklich nicht so. Man kann es auch so beschreiben: „Du bist da. Tust etwas. Bist aber nicht der, der über anderen Menschen steht, nur weil du etwas tust, was andere Menschen nicht tun. Oder nicht tun können.“

So ist es aber vielfach. Menschen denken. Sie sind gleich dort, wo sie eigentlich nicht sein sollten. Bei dem, was man als Wissen bezeichnet. Sie sagen: „Ich weiß etwas. Ich weiß eigentlich fast alles.“

Nein, das stimmt so nicht. Sie wissen etwas. Nicht alles. Sie sind nur mit einem Teil konfrontiert. Haben erkannt. Sind dann auch die, die das zeigen dürfen. Nein, das ist auch nicht unbedingt so. Sie können nur zeigen, was sie selbst erfahren haben.

Ich will. Ich kann. Ich habe. Ich habe nur dann eine Erfahrung gemacht, wenn ich wirklich weiß, was geschieht, wenn ich die Erfahrung gemacht habe. Nein, ich kann die Erfahrung auch über Menschen machen, die sie gemacht haben. Ich kann dort so viel lernen, dass ich weiß, wie etwas sein kann. Ich weiß dann nicht als Mensch der ganz genau erfahren hat was war, aber ich habe Menschen begleitet, die etwas hatten über das ich spreche. Ich will damit sagen: „Ich habe gesehen, was alles sein kann, wenn etwas Derartiges ist, worüber ich spreche.“

Diese Menschen gibt es. Sie haben erkannt. Am Werdegang von Menschen erkannt, was sein kann. Dann sind sie auch dazu berechtigt, zu sagen, was ist. Man kann das auch so erklären: „Sie sind dann die, die mitgemacht haben, was der Mensch mitgemacht hat, den sie begleitet haben.“ In sehr vielen Details begleitet haben.

Man ist dann auch erfahren, wenn man sich in anderen Gefilden mit Menschen auseinandergesetzt hat. Wenn man selbst in einer Umgebung war, wo es darum gegangen ist, Menschen zu führen oder mit ihnen zusammenzuarbeiten.

Man kann dann sagen: „Ich habe erlebt. Ich habe darauf so reagiert.“ Das hat mit Selbstführung zu tun. Ich habe darauf so reagiert, zeigt, ich bin mir bewusst. Ich habe das erlebt und an mir selbst erfahren, wie ich reagiert habe. Auch, was das, was ich getan habe, als Reaktion, mit Menschen gemacht hat.

Führung ist nichts anderes als Selbstführung. Nein, die Selbstführung ist die Voraussetzung dafür, Menschen führen zu können. So ist es. Nein, das ist zu einfach erklärt. Man ist dann befähigt, überhaupt über Führung zu sprechen. Viele Menschen sind heute damit beschäftigt, über Führung zu sprechen, die selbst keine Erfahrung damit haben. Die sich weder mit Selbstführung befasst haben, noch Führung erlebt haben. Führung erlebt haben bedeutet: „Ich habe erlebt, was Menschen getan haben, die ich geführt habe.“

Ich geführt habe. Nicht jemand anders hat es getan. So ist es auch, wenn man sich selbst führt. Man muss sich wirklich bewusst damit beschäftigt haben. Mit der Selbstführung, damit man überhaupt mitreden kann. Man muss erlebt haben. Heißt: „Man muss bewusst erlebt haben, was ist, wenn man sich so verhält, wie man sich verhält.“

Was es tut mit einem selbst. Was es mit anderen Menschen tut. Ich will. Das ist dabei das Wichtigste. Ich kann ist dann möglich, wenn wir es immer wieder getan haben. Uns damit beschäftigt, was ist, wenn wir tun, was absolut notwendig ist, wenn wir führen wollen. Wir müssen wissen, welche Wirkung wir auf Menschen haben. Wir müssen diese Wirkung auch bewusst werden lassen. Bei uns bewusstwerden lassen.

Sei – Mensch. Du kannst es. Sei dir aber auch klar, es bedarf wirklich eines Abstandes zu dir selbst. Dass du dich genau anschaust. Genau anschaust, wie dein Lebensgebäude ist. Was du so tust, und was du damit mit Menschen tust.

Wahrheit ist nicht, wenn du glaubst. Wahrheit ist nur, wenn du weißt: „Ich habe getan und das ist dann geschehen.“

Dann bist du nahe der Wahrheit. Nicht aber der, der die Wahrheit kennt. Sie ist keinem Menschen gegeben. Dann würde nämlich Lernen nicht mehr notwendig sein. Das ist aber immer notwendig. Auch wenn du nicht mehr hier bist. Dort bist, wo man auch sein kann.

Auch dort muss aber gelernt werden. Die Schöpfung ist. Sie ist einem ständigen Wandel unterworfen. Nimm das an. Du bist deshalb nie im Besitz der Wahrheit. Das ist eine Illusion, dass du in der Wahrheit bist.

Sie ist nicht. Sie kann nicht sein, weil nur Gott weiß, was das Ganze ist. Du nicht.

Mensch – nimm an. Sei dir klar: „Du kannst die Wahrheit nicht haben. Sie ist dir nicht. Sie ist niemand gegeben. Sie ist nur bei Gott. Warum? Weil nur er das Ganze kennt.“

Also sei. Mensch – sei und sei mit deiner Aufgabe. Sie lässt dich in Freude erstrahlen, wenn du erkennst, was sie ist und was du dann tun kannst. Dann, wenn du sie erkannt hast und sie auch tust.

Es ist gut – wenn du tust – Mensch – was deine Aufgabe ist. Du sollst es tun. Dafür bist du da.